Moderne Fertigungsdiskussionen konzentrieren sich oft auf KI, IIoT und autonome Systeme.
Viele Fabriken sind jedoch weiterhin auf bewährte Legacy-Automatisierungskomponenten angewiesen, um die Produktion stabil zu halten.
Bei richtiger Verwaltung bleiben ältere SPS, Antriebe und Steuerungssysteme wertvolle strategische Vermögenswerte statt technischer Schulden.
Der Fertigungssektor startet ins Jahr 2026 unter dem Druck von Handelsvolatilität, schneller Technologieanwendung und Transformation der Belegschaft.
Diese Herausforderungen beschleunigen jedoch auch die Einführung von Industrieautomation, Fabrikautomation und intelligenten Steuerungssystemen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Basierend auf aktuellen politischen Signalen und Investitionsmustern der Industrie werden fünf Trends die Fertigungsstrategien im kommenden Jahr prägen.
Die Branchen der Industrieautomation und Leistungselektronik stehen im Jahr 2026 vor einem erheblichen Wachstum. Mit einem globalen Markt für Industrieautomation, der voraussichtlich 158 Milliarden US-Dollar (346 Milliarden AU$) erreichen wird, und Leistungselektronik, die auf 40 Milliarden US-Dollar (88 Milliarden AU$) prognostiziert wird, gestaltet die rasche Entwicklung dieser Technologien Industrien weltweit neu. In Australien führen Schlüsselbranchen wie Bergbau, Fertigung und erneuerbare Energien diese Transformation an, angetrieben durch Fortschritte in der KI, Leistungshalbleitern wie SiC und GaN sowie die wachsende Nachfrage nach effizienteren und nachhaltigeren Systemen.
Auf der CES 2026 stellte Siemens bahnbrechende Technologien vor, die die Zukunft der industriellen Automatisierung neu gestalten sollen. Mit einem starken Fokus auf Künstliche Intelligenz (KI), digitale Zwillinge und fortschrittliche Robotik führt Siemens die Revolution in der Fertigung, im Lieferkettenmanagement und im Konstruktionsingenieurwesen an. Durch den Einsatz von KI entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette unterstützt Siemens Unternehmen dabei, die Produktivität zu steigern, die Effizienz zu verbessern und nachhaltige Praktiken zu ermöglichen.
Während sich der Fertigungssektor weiterentwickelt, spielt die Robotik eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der industriellen Automatisierung. Fanuc, ein führender Hersteller von Robotik, hat wichtige Trends identifiziert, die die Branche bis 2026 prägen werden. Von KI-gesteuerten Lösungen bis hin zu skalierbaren Automatisierungssystemen versprechen diese Innovationen, die Effizienz zu steigern, Betriebskosten zu senken und Arbeitskräfteprobleme in verschiedenen Branchen zu bewältigen.
Da die Automobilindustrie ins Jahr 2026 eintritt, steht sie vor einem dringenden Dilemma: ein erheblicher Verlust erfahrener Techniker verbunden mit den steigenden Anforderungen der Elektrifizierung und digitalen Transformation. Die Herausforderung besteht darin, kritisches institutionelles Wissen zu bewahren, während erfahrene Mitarbeiter in den Ruhestand gehen, und gleichzeitig die nächste Generation von Mitarbeitern weiterzubilden, um neue Technologien zu meistern. Wie Hersteller auf dieses Rennen um Wissenssicherung reagieren, wird ihren Wettbewerbsvorteil in den kommenden Jahren bestimmen.