Rockwell Automation hat kürzlich ein hochmodernes Sicherheitsoperationszentrum (SOC) in Singapur eröffnet. Diese Einrichtung stellt einen bedeutenden Meilenstein für die regionale industrielle Cybersicherheit dar. Sie bietet gezielten Schutz für komplexe Fabrikautomatisierungsumgebungen in der Asien-Pazifik-Region. Folglich haben Industrieunternehmen nun einen örtlichen Partner, der sie gegen immer raffiniertere digitale Bedrohungen verteidigt.
Die europäische Industrie steht ab 2026 vor einer grundlegenden Veränderung der Rechtsvorschriften. Die verarbeitenden Industrien, insbesondere die chemische und Energiebranche, müssen sich nun auf zwei bedeutende gesetzliche Rahmenbedingungen einstellen: die NIS2-Richtlinie und das Gesetz zur Cyber-Resilienz (CRA). Gemeinsam wandeln diese Gesetze die Cybersicherheit von einer freiwilligen „Best Practice“ zu einer verbindlichen Voraussetzung für den Marktzugang und die Betriebskontinuität.
Da sich die weltweiten Lieferketten näher zu den Verbrauchern verlagern, war die Nachfrage nach widerstandsfähiger industrieller Automatisierung noch nie so hoch. Rockwell Automation hat kürzlich seinen Nachhaltigkeitsbericht 2025 veröffentlicht, der einen doppelten Schwerpunkt auf ökologische Kreislauffähigkeit und robuste Cybersicherheit legt. Mit 26.000 Mitarbeitenden weltweit nutzt das Unternehmen nun seine Größe, um die traditionelle Fabrikautomatisierung in eine Kraft für ökologische und digitale Sicherheit zu verwandeln.
Die Grenze zwischen Science-Fiction und Wirklichkeit ist verschwommen. Cyberkrieg, einst ein literarisches Motiv, stellt nun eine greifbare Bedrohung für die weltweite kritische Infrastruktur dar. Da industrielle Systeme immer stärker vernetzt werden, ist das Sicherheitsmodell der „Luftlücke“ faktisch verschwunden. Dieser Wandel erfordert eine gründliche Neubewertung, wie wir das Rückgrat der modernen Gesellschaft schützen.