Die Industrie erlebt einen entscheidenden Wandel von passiven digitalen Assistenten hin zu proaktiven autonomen Systemen. Auf der Automate 2025 in Detroit stellte Siemens eine bedeutende Erweiterung seines Industrieautomatisierungs portfolios vor. Durch die Integration fortschrittlicher KI-Agenten in das Siemens Xcelerator-Ökosystem verfolgt das Unternehmen das Ziel, die „Automatisierung der Automatisierung“ zu realisieren. Dieser Wandel verspricht eine Produktivitätssteigerung von bis zu 50 % für globale Hersteller.
Die Siemens AG führt eine starke Allianz von Technologieführern an, um die Cybersicherheit in der modernen Fertigung zu verbessern. Diese Initiative zielt darauf ab, vernetzte Fabriken und kritische Infrastrukturen zu schützen, ohne wichtige Produktionszyklen zu unterbrechen. Durch die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) und Zero-Trust-Prinzipien möchte die Gruppe industrielle Automatisierungsumgebungen vor sich entwickelnden Bedrohungen schützen.
Die Yokogawa Electric Corporation hat kürzlich den OpreX Drucktransmitter EJX S Serie vorgestellt. Diese Produktlinie ist der Nachfolger der bewährten EJX A Serie. Sie stellt einen bedeutenden Fortschritt für die OpreX Feldinstrumentenfamilie dar. Diese Geräte nutzen fortschrittliche Silizium-Resonatorsensortechnologie, um hochpräzise Messungen zu ermöglichen. Hersteller können nun durch verbesserte Haltbarkeit und langfristige Sensorzuverlässigkeit stabilere Anlagenbetriebe erreichen.
Die globale Fertigungslandschaft durchläuft derzeit einen massiven strukturellen Wandel. Ein aktueller Branchenbericht von PwC zeigt, dass Führungskräfte erwarten, ihren Einsatz fortschrittlicher Technologien bis 2030 mehr als zu verdoppeln. Dieser Wandel markiert den Übergang von isolierten digitalen Experimenten zu vollständig integrierten, automatisierten Ökosystemen.
Emerson hat kürzlich seine Hauptveranstaltung, OPTIMIZE 26, angekündigt, die vom 11. bis 14. Mai in Houston stattfindet. Diese erstklassige Tagung dient als weltweites Zentrum für Anwender von AspenTech-Lösungen. Sie richtet sich speziell an Fachleute aus den Bereichen Verfahrensautomatisierung und Energie. Die Teilnehmenden werden erkunden, wie fortschrittliche Optimierungstechniken und industrielle Künstliche Intelligenz die moderne Fertigung neu gestalten.
Flexible Leitungen bilden das Rückgrat moderner industrieller Automatisierungssysteme. Sie übertragen Strom, Signale und Hochgeschwindigkeitsdaten zwischen beweglichen Bauteilen.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Drähten halten Roboterleitungen ständiger Biegung und Verdrehung stand. Deshalb werden sie von Ingenieuren für dynamische Anwendungen wie speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) und verteilte Steuerungssysteme (DCS) ausgelegt.
In der Fabrikautomatisierung sind Leitungen Ölen, Kühlmitteln, Vibrationen und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Zudem gefährden elektromagnetische Störungen durch Antriebe und Motoren die Signalqualität. Aus diesem Grund integrieren Hersteller fortschrittlichen Schutz und widerstandsfähige Mantelmaterialien.
Aus meiner Erfahrung bei Automatisierungsprojekten führen Leitungsfehler oft zu ungeplanten Stillständen. Eine richtig ausgewählte flexible Leitung verlängert die Betriebszeit des Systems erheblich.