Wie redundante Stromversorgungen Ihre SPS ohne Unterbrechung am Laufen halten
In der Industrieautomation kann schon ein kurzzeitiger Stromausfall die Produktion stören. Redundante Stromversorgungen sorgen dafür, dass Ihre kritischen Systeme online bleiben.
Warum SPS eine zuverlässige Gleichstromversorgung benötigen
SPS, HMIs, Relais und andere Steuergeräte laufen meist mit 24V Gleichstrom. Ein kurzzeitiger Spannungsabfall kann eine ganze Prozesslinie zum Stillstand bringen.
Ingenieure verwenden SMPS (Schaltnetzteile), um 110–230V Wechselstrom in stabile Gleichspannung, typischerweise 21–27V, umzuwandeln. Fortschrittliche Geräte verfügen über Relaiskontakte, die eine SPS alarmieren, wenn die Ausgangsspannung außerhalb des Bereichs liegt, was eine proaktive Systemsteuerung ermöglicht.
Verständnis der redundanten Stromversorgung
Eine redundante Stromversorgung fügt Ihrer SMPS-Anlage eine Backup-Ebene hinzu. Zwei Netzteile arbeiten zusammen:
- Primärversorgung – übernimmt den Normalbetrieb.
- Standby-Versorgung – springt sofort ein, wenn die Primärversorgung ausfällt.
Der Wechsel erfolgt nahtlos über Dioden. Die Primärspannung ist etwas höher; die Dioden vergleichen die Spannungen und versorgen die Last mit der höheren Spannung.
- Normalbetrieb: Primärversorgung versorgt das System.
- Primärausfall: Standby übernimmt sofort.
- Primärwiederherstellung: System schaltet automatisch zurück.
Diese Konfiguration stellt sicher, dass Ihr Bedienfeld niemals stromlos wird und Ausfallzeiten oder Prozessunterbrechungen vermieden werden.
Umsetzung der Redundanz
Redundante Stromversorgungen gibt es in zwei Varianten:
- Integrierte redundante SMPS-Einheiten – beinhalten beide Netzteile und Dioden in einem Gehäuse.
- Separate SMPS mit Diodenmodulen – zwei unabhängige SMPS, verbunden über ein Diodenmodul.
Beide Methoden ermöglichen einen reibungslosen Wechsel zwischen Primär- und Backup-Versorgung ohne Unterbrechung der Gleichstromversorgung.
Wesentliche Vorteile für die Industrieautomation
- Kontinuierlicher Betrieb: Kritische Linien bleiben auch bei Ausfällen versorgt.
- Flexibilität: Spannung kann an spezifische Lasten angepasst werden.
- Skalierbarkeit: Geeignet für kleine Schaltschränke oder große SPS-Systeme.
- Beruhigendes Gefühl: Reduziert Notfallwartungen und Ausfallzeiten.
Fazit
In der SPS-Automatisierung ist eine zuverlässige 24V Gleichstromversorgung unverzichtbar. Redundante Stromversorgungen schützen Bedienfelder und Messgeräte vor unerwarteten Ausfällen. Die Verwendung integrierter oder modularer SMPS-Redundanz gewährleistet einen unterbrechungsfreien Betrieb, höhere Zuverlässigkeit und weniger Stress für Wartungsteams.
