Industrielle Steuerungen spielen eine entscheidende Rolle im intelligenten Produktionsmanagement und ermöglichen die Automatisierung innerhalb von Unternehmen. Durch die automatische Steuerung, Überwachung und Aufzeichnung von Industrieanlagen verbessern diese Steuerungen die Produktionseffizienz in Fabriken erheblich. Beispielsweise dienen speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) als Kernkomponenten industrieller Steuerungssysteme und übernehmen die Anlagensteuerung, Datenerfassung und logische Operationen.
Durch automatisierte Datenerfassung und -analyse integrieren industrielle Steuerungen verschiedene Produktionsprozesse eng miteinander, ermöglichen den Informationsaustausch und die Echtzeitkommunikation. Diese Integration verbessert die Einblicke in das Produktionsmanagement und unterstützt die Entscheidungsfindung.
Der Aufstieg der künstlichen Intelligenz (KI) verändert die Landschaft der Automatisierung grundlegend. Während traditionelle speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) bei sich wiederholenden Aufgaben glänzten, bringt KI neue Fähigkeiten mit sich, die weit über einfache Automatisierung hinausgehen. Diese Revolution steht nicht nur bevor; sie transformiert bereits die Fertigungsprozesse.
Traditionelle Automatisierungsgeräte konzentrieren sich hauptsächlich auf repetitive Aufgaben und entlasten die manuelle Arbeit. KI-Automatisierung hingegen bewältigt komplexe, nicht repetitive Aufgaben wie Polieren, Schneiden und Entgraten. Lernfähige Roboter können Prozesse anpassen und neu erlernen, wodurch umfangreiche Programmierungen entfallen. Die Integration von KI ermöglicht es Herstellern, die Komplexität moderner Produktionsumgebungen zu meistern und gleichzeitig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Zukunft der intelligenten Fertigung: Universal Automation und offene Standards annehmen
Offene Automatisierung stellt einen transformativen Sprung für intelligente Fabriken dar und bietet verbesserte Flexibilität und Interoperabilität. Durch die Nutzung des IEC 61499-Standards entkoppelt offene Automatisierung Hardware von Software, behebt die Einschränkungen proprietärer Systeme und reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern.
Hersteller und Ingenieure erkennen zunehmend die Notwendigkeit der Standardisierung von Automatisierungsprozessen, insbesondere im Bereich der verteilten Steuerungssysteme (DCS). Die Standardisierung dieser Prozesse kann proprietäre Beschränkungen beseitigen, Innovationen fördern und den technologischen Fortschritt vorantreiben.
IEC 61499, eine Weiterentwicklung des IEC 61131-Standards, bietet einen modularen und wiederverwendbaren Ansatz für das Design von Steuerungssystemen. Es vereinfacht die Verpackung von Softwarekomponenten und unterstützt die dynamische Neukonfiguration, wodurch die Grundlage für Industrie 4.0 und das industrielle Internet der Dinge (IIoT) gelegt wird.
Universal Automation und Organisationen wie UniversalAutomation.org spielen eine zentrale Rolle in diesem Wandel, indem sie IEC 61499-basierte Lösungen fördern und ein Plug-and-Play-Ökosystem schaffen. Dies ermöglicht Endanwendern, die am besten geeigneten Produkte für ihre Anwendungen auszuwählen, ohne an einen einzigen Anbieter gebunden zu sein.