Modbus TCP bleibt trotz seines Alters eines der ältesten Protokolle in der Industrie ein Grundpfeiler der Fabrikautomation. Viele Ingenieure stehen vor einer steilen Lernkurve, wenn sie über einfache digitale Ein-/Ausgänge hinaus zu protokollbasierter Kommunikation wechseln. Während Modbus eine hohe Kompatibilität bietet, erfordert die Implementierung einen strukturierten Ansatz für die Hardwareadressierung und Registerzuordnung. Dieser Leitfaden erklärt den Prozess, wie ein rohes Modbus-Gerät in einen funktionalen Teil Ihres Steuerungssystems verwandelt wird.
Rockwell Automation hat kürzlich bekannt gegeben, dass die Ronal Group, ein weltweit führender Hersteller von Leichtmetallrädern, erfolgreich ihr globales Framework für den Fernzugriff zentralisiert hat. Dieser strategische Schritt geht auf die zunehmende Komplexität bei der Verwaltung externer Verbindungen über mehrere Produktionsstandorte hinweg ein. Durch die Einführung der sicheren Konnektivitätstechnologie von Rockwell stärkt die Ronal Group ihre Abwehr gegen Cyberbedrohungen und optimiert gleichzeitig die internationalen Abläufe in der Fabrikautomation.
Die Yokogawa Electric Corporation hat kürzlich einen bedeutenden Meilenstein im japanischen Bereich der erneuerbaren Energien erreicht. Ihre Tochtergesellschaft, Yokogawa Solution Service, sicherte sich einen Auftrag zur Ausstattung des Windparks Shimamaki–Kuromatsunai von Cosmo Eco Power mit einer ausgeklügelten integrierten Lösung. Dieses Projekt unterstreicht die wachsende Notwendigkeit, industrielle Automatisierung mit großflächiger Energiespeicherung zu verbinden, um die strengen Anforderungen moderner Stromnetze zu erfüllen.
High-Mix-Fertigung und schnelle Produktwechsel prägen die moderne Produktionslandschaft. Um Schritt zu halten, muss die industrielle Automatisierung über starre, veraltete Strukturen hinausgehen. Während traditionelle Bewegungssysteme in statischen Umgebungen überzeugen, haben sie oft Schwierigkeiten mit realen Variablen wie mechanischem Verschleiß oder Temperaturschwankungen. Durch die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) mit Kinematik können Hersteller adaptive Systeme schaffen, die in Echtzeit lernen und optimieren. Diese Entwicklung stellt sicher, dass die Fabrikautomation widerstandsfähig, präzise und hocheffizient bleibt.
Der weltweite Wandel hin zur Elektrifizierung erfordert mehr als nur Rohstoffe; er verlangt nach intelligenterer Fabrikautomation. Honeywell hat kürzlich seine KI-gestützte Battery Manufacturing Excellence Platform (Battery MXP) in das Alabama Mobility and Power (AMP) Center integriert. Diese Zusammenarbeit an der University of Alabama stellt einen bedeutenden Meilenstein für die Industrieautomation im Energiesektor dar. Durch die Optimierung der Zellenausbeute und die Beschleunigung von Anlagenstarts will Honeywell die derzeitigen Skalierungsprobleme der Batteriehersteller lösen.
Die Prozessindustrie steht vor einem unaufhaltsamen Wandel hin zur digitalen Transformation. Betreiber müssen die starre Stabilität eines Distributed Control System (DCS) mit der Agilität moderner cloud-nativer Technologien in Einklang bringen. Die "Automation Extended"-Strategie von ABB geht direkt auf diese Herausforderung ein. Sie entfernt sich von monolithischer, proprietärer Hardware hin zu einer offenen, softwaredefinierten Zukunft. Dieser Ansatz steht im Einklang mit wichtigen Brancheninitiativen wie Open Process Automation (OPA) und NAMUR und stellt sicher, dass die Fabrikautomation in einem volatilen globalen Markt wettbewerbsfähig bleibt.