Wie Rockwell Automations Fiix CMMS die Instandhaltung für Lebensmittelzulieferer revolutioniert

Die digitale Transformation in der Industrie ist längst kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit für das Überleben im Betrieb. Perth County Ingredients (PCI), ein bedeutender kanadischer Lieferant von Eierprodukten, hat dies kürzlich durch die Überarbeitung seiner Instandhaltungsstrategie bewiesen. In Zusammenarbeit mit Rockwell Automation hat PCI den Wechsel von chaotischem „Feuerlöschen“ zu einem ausgefeilten, datenbasierten Ansatz vollzogen. Dieser Wandel nutzte das Fiix® CMMS und KI-gestützte prädiktive Werkzeuge, um beeindruckende Kosteneinsparungen und eine höhere Anlagenzuverlässigkeit zu erzielen.
Dem Teufelskreis der reaktiven Instandhaltung entkommen
Ursprünglich hatte PCI mit einer veralteten Infrastruktur zu kämpfen, bei der 100 % der Instandhaltung reaktiv erfolgten. Kritische Anlagen wie Kessel und Kühler fielen häufig aus, was teure Serviceeinsätze außerhalb der regulären Arbeitszeiten nach sich zog. Solche „Run-to-Failure“-Zyklen zehren an den Ressourcen und dem Engagement der technischen Teams. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, implementierte PCI das computergestützte Instandhaltungsmanagementsystem Fiix®. Infolgedessen nutzen Techniker jetzt Tablets, um sofort auf Arbeitsaufträge und Anlagenhistorien zuzugreifen, was den gesamten Fabrikautomatisierungs Arbeitsablauf optimiert.
Integration von SPS-Daten für Echtzeit-Überwachung der Anlagenzustände
Ein statisches CMMS ist hilfreich, aber ein vernetztes ist revolutionär. PCI arbeitete mit Majik Systems zusammen, um ihr Anlagen- SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung)-Netzwerk direkt mit Fiix zu verbinden. Diese Integration überwacht in Echtzeit wichtige Parameter wie Vibration, Temperatur und Pumpendrehmoment. Wenn eine Maschine außerhalb der sicheren Betriebsgrenzen gerät, löst das System automatisch einen Arbeitsauftrag aus. Dadurch erhält das Instandhaltungsteam rund um die Uhr Einblick in den Anlagenzustand, selbst wenn es nicht vor Ort ist.
Den Erfolg der digitalen Transformation messbar machen
Der Übergang zur industriellen Automatisierung brachte messbare finanzielle und operative Erfolge. Seit der Einführung dieser Werkzeuge hat PCI die reaktive Instandhaltung um 54 % reduziert. Notfalleinsätze außerhalb der Arbeitszeiten gingen um 47 % zurück, was dem Unternehmen jährlich über 40.000 US-Dollar einspart. Darüber hinaus erzielte das Projekt eine dreifache Kapitalrendite. Diese Verbesserungen ermöglichten es dem Team, von Notfallreparaturen zu wertschöpfenden Optimierungsaufgaben überzugehen, die die langfristige Produktivität steigern.
Prädiktive Analytik und die Zukunft der Steuerungssysteme
Auf diesem Erfolg aufbauend nutzt PCI nun den Fiix Asset Risk Predictor. Dieses Tool verwendet KI, um aufkommende Risiken zu erkennen, bevor sie sich zu kritischen Ausfällen entwickeln. Beispielsweise signalisiert ein steigendes Drehmoment an einer Pumpe oft einen bevorstehenden Lagerausfall. Durch frühzeitiges Eingreifen schützt PCI die Produktqualität und vermeidet die hohen Kosten ungeplanter Stillstände. Diese proaktive Haltung stellt den Goldstandard für moderne Steuerungssysteme in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie dar.
Experteneinsicht: Die Skalierbarkeit intelligenter Instandhaltung
Aus meiner Sicht verdeutlicht der Fall PCI einen entscheidenden Trend in der industriellen Automatisierung: die Skalierbarkeit. Nachdem die Muttergesellschaft den Erfolg von PCI gesehen hatte, wurde Fiix in sieben weiteren Anlagen eingeführt. Die Zentralisierung der Instandhaltungsdaten ermöglicht es der Führungsebene, bessere Investitionsentscheidungen für das gesamte Unternehmen zu treffen. Für B2B-Führungskräfte ist die Lektion klar: Beginnen Sie mit einem Standort mit hoher Wirkung, beweisen Sie die Kapitalrendite und skalieren Sie dann die digitale Architektur.
