Die Fertigungslandschaft in Südostasien entwickelt sich schnell hin zu einer hochmodernen Eigenständigkeit. Vom 11. bis 13. März 2026 wird das BITEC Bangkok die Intelligent Asia Thailand ausrichten. Diese B2B-Veranstaltung dient als wichtige Brücke zwischen globalen Technologieführern und regionalen Herstellern. Die Teilnehmer werden die neuesten Fortschritte in der industriellen Automatisierung, Leiterplatten (PCBs) und der Integration von Smart Factories erkunden.
Der globale Bergbausektor durchläuft eine tiefgreifende Transformation. Traditionell bekannt für hohe CO2-Emissionen und mechanische Härte, ist die Branche heute ein Hauptbeispiel für großflächige industrielle Elektrifizierung. Der Automatisierungsführer ABB steht an der Spitze dieses Wandels und positioniert seine Roadmap „All-Electric Mine“ als den maßgeblichen Leitfaden für nachhaltige, leistungsstarke Betriebe.
Siemens hat kürzlich auf der Light + Building Messe die LOGO! 9 vorgestellt, ein bedeutender Meilenstein in der Kleinsteuerungstechnik. Nach über einem Jahrzehnt ersetzt dieser Logikcontroller der nächsten Generation seinen Vorgänger mit dem Fokus auf „Alltagsautomatisierung“. Er bietet die Leistung, die für moderne Industrieautomatisierung erforderlich ist, und bewahrt dabei die Einfachheit, die kleine Unternehmen schätzen. Ab dem 1. April 2026 können Ingenieure dieses Werkzeug für intelligentere Gebäudetechnik und Maschinenbauaufgaben nutzen.
Die Landschaft der industriellen Automatisierung erlebt einen tiefgreifenden Wandel, da ABB Robotics mit NVIDIA zusammenarbeitet. Durch die Integration der NVIDIA Omniverse-Bibliotheken in die renommierte RobotStudio®-Suite strebt ABB an, „Physical AI“ auf globalen Produktionsflächen zu standardisieren. Diese Partnerschaft geht die hartnäckigste Herausforderung der Fabrikautomatisierung an: sicherzustellen, dass das virtuelle Training eines Roboters perfekt in die reale Welt übertragen wird.
Während fahrerlose Transportsysteme (FTS) und radgetriebene mobile Roboter derzeit die industrielle Automatisierung dominieren, stoßen herkömmliche Räder an physikalische Grenzen. In der strukturierten Umgebung eines modernen Lagers ist ein ebener Boden selbstverständlich. Doch wenn die Automatisierung in Krankenhäuser, Restaurants und komplexe Produktionshallen vordringt, stellt die „reale Welt“ Hindernisse dar, die Räder einfach nicht überwinden können.
Humanoide Roboter stellen den nächsten evolutionären Schritt in der Feldautomatisierung dar. Indem sie die menschliche Physiologie nachahmen, navigieren diese Maschinen in Umgebungen, die für Menschen und nicht für Sensoren konzipiert sind. Dieser Wandel wird von drei Säulen getragen: fortschrittliche Bewegungssteuerung, ausgefeilte Umgebungswahrnehmung und dezentrale Hardware-Modularität.
Die Robotiklandschaft durchläuft eine tiefgreifende Transformation, die von verschiedenen visionären Führungspersönlichkeiten vorangetrieben wird. Kürzlich identifizierte die International Federation of Robotics (IFR) 11 Frauen, die die industrielle Automatisierung grundlegend neu definieren. Obwohl Frauen nur 16 % der aktuellen Ingenieurinnen und Ingenieure ausmachen, ist ihr Einfluss auf die Fabrikautomatisierung unverhältnismäßig bedeutend. Diese Führungskräfte treiben Innovationen in den Bereichen Fertigung, Gesundheitswesen und Logistik weltweit voran.