ABB setzt sich für die Einführung von Automatisierung in der Automobilzulieferkette ein: Ein globaler Umfrageeinblick

ABB Robotics hat in Zusammenarbeit mit Automotive Manufacturing Solutions (AMS) eine weltweite Umfrage in Auftrag gegeben, die die entscheidende Rolle der Automatisierung für die Zukunft der Automobilindustrie unterstreicht. Gleichzeitig zeigt sie jedoch, dass viele Akteure in der Lieferkette das Potenzial von Robotik und Digitalisierung noch nicht ausgeschöpft haben.
Laut ABB erwarten überwältigende 97 % der Befragten, dass Automatisierung und Robotik die Automobilindustrie innerhalb der nächsten fünf Jahre revolutionieren werden. Ebenso sehen 96 % voraus, dass Software, Digitalisierung und Datenmanagement eine gleichwertige Wirkung haben werden.
Was das Investitionstempo betrifft, so besteht Einigkeit darüber, dass neue Originalgerätehersteller (OEMs) und Start-ups die Führung übernehmen, wobei 38 % „sehr gut“ und 28 % „ziemlich gut“ investieren. Die etablierten OEMs folgen mit 31 %, die als „sehr gut“ in der Automatisierung wahrgenommen werden.
Die Umfrage zeigt jedoch eine Verzögerung in den unteren Ebenen der Lieferkette, da nur 7 % der Befragten glauben, dass Tier-2-Lieferanten angemessen investieren, und lediglich 3 % dies für Tier-3-Lieferanten annehmen.
Joerg Reger, Geschäftsführer der ABB Robotics Automotive Business Line, erklärte: „Automatisierung war traditionell das Gebiet der größten Hersteller. Das umfangreiche Portfolio von ABB, das kollaborative Roboter (Cobots), große Industrieroboter und KI-gesteuerte autonome mobile Roboter umfasst, alle unterstützt durch erstklassige Softwarelösungen, kann die Herausforderungen selbst der kleinsten Produzenten bewältigen. Automatisierung kann die Widerstandsfähigkeit, Flexibilität und Effizienz kleinerer Unternehmen verbessern.“
Die ABB-Umfrage sammelte eine breite Palette von Meinungen von fast 400 Branchenexperten, darunter Fahrzeughersteller, Zulieferer, Management- und Ingenieurfachleute sowie weitere Schlüsselfiguren der Automobilwelt.
